Die Familie der B – Vitamine

Sie werden auch als die „Nerven“-Vitamine bezeichnet

Auszüge aus Kapitel 08, lesen Sie alles in übersichtlichem Zusammenhang in meinem Ratgeber.

  • Auszug 01

    Die B-Vitamine werden auch als die Nervenvitamine bezeichnet, alle arbeiten eng zusammen. Von den B-Vitaminen hängt es ab, wie gut Sie sich fühlen, denn sie sind es, die uns Energie geben, die Nerven stark machen und die Zellen in Topform halten. Ihnen allen ist gemeinsam, dass sie unentbehrliche Coenzyme sind, die an grundlegenden Stoffwechselvorgängen beteiligt sind. Sie unterstützen andere Vitamine in ihrer Wirkung. Für die Stimmung sind alle im Verbund wichtig. Damit sie richtig arbeiten können, brauchen sich alle acht gegenseitig und dazu noch Co-Faktoren wie Zink und Magnesium.

  • Auszug 02

    Aggressivität und Reizbarkeit kann auch durch einen Mangel an B-Vitaminen bedingt sein. Ich frage mich, ob meine dysphorischen (gereizten) Manien vielleicht durch einen Mangel an B-Vitaminen mit ausgelöst wurden? Seitdem meine Spiegel gut sind, habe ich keine manischen Zustände mehr erlebt, keine Auslenkung meiner Stimmung, so als ob es jetzt eine natürliche Grenze oder Sperre nach oben und auch nach unten gibt.

  • Auszug 03

    Vitamin B 3 nimmt innerhalb der B-Familie eine Sonderstellung ein. Genaugenommen ist es kein „richtiges Vitamin“, da es der Körper aus Tryptophan selbst herstellen kann. Damit wäre es per Definition nicht essentiell. Diese Umwandlung kann aber nur gelingen, wenn ein ausreichender Vorrat an B2, B6 und B9 genutzt werden kann. Fehlt im Körper Vitamin B3, dann wird es aus Tryptophan gebaut. Das ist so lange nicht problematisch, solange ausreichend Tryptophan gegessen wird. Das Problem entsteht, wenn durch ein Übermaß an vitaminarmer Kost, z.B. Nudeln, Reis oder Brot, zu wenig Tryptophan zur Verfügung steht und dieses dann auch noch fast vollständig für die Herstellung von B3 aufgebraucht wird. In der Folge fehlt Tryptophan, um als wichtiger Ausgangsstoff für Serotonin und Melatonin ins Gehirn transportiert zu werden. So löst ein Vitamin B3-Mangel einen Engpass für den Aufbau von Serotonin und Melatonin aus. Es sind Verhaltensauffälligkeiten bei einem latenten B3-Mangel beobachtet worden, die mich sehr an meine eigenen bipolaren Phasen erinnerten.

    Manche Depressive haben einen massiven B6-Mangel. Da es aber ein wesentlicher Co-Faktor für die Synthese von Serotonin ist, könnte ein Anheben des Spiegels genauso wirkungsvoll wie Psychopharmaka sein.

    B9 (meist wird der Begriff Folsäure verwendet) und B12 spielen mit bei der Synthese und Verstoffwechselung von Neurotransmittern wie Serotonin. Folsäure ist der Engpass bei der Herstellung von Serotonin, Noradrenalin und Dopamin. Depressionen, Psychosen, Gereiztheit, Gedächtnisstörungen, Taubheit und Kribbeln in Füßen und Händen können damit zusammenhängen.

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